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Ressourcen und Artikel

In einem schwedischen Artikel aus dem Jahr 2015 beschreiben die Autoren, wie der Schlüssel zu erfolgreichen Bohrungen in kristallinen Gesteinen wie Granit darin liegt, ein Gebiet mit durchgehenden Frakturen anzuvisieren. Unsere Methodik ist genau darauf ausgelegt: Risse und Frakturen im Gestein zu identifizieren. Mit ihr konnten wir weltweit bereits mehrere Tiefbohrungen in Granit erfolgreich lokalisieren.

Hier ist der Link zum vollständigen Artikel:

WhatsApp-Bild vom 23.04.2026 um 15:10 Uhr (bearbeitet)

„Schwedisches Grundgestein bietet oft gute Möglichkeiten zur Grundwassergewinnung aus Felsbohrbrunnen, vorwiegend zur individuellen Wasserversorgung (SGU 2008). Die Förderkapazität kann jedoch lokal begrenzt sein. Laut Banks et al. (1996) hängt der Erfolg einer Brunnenbohrung davon ab, eine Aquiferspalte zu finden, die mit einem größeren, durchgehenden Frakturnetz verbunden ist. Um das Potenzial für eine gute Brunnenkapazität zu optimieren, sollte die Bohrung nicht auf Vertikalbrunnen beschränkt sein; vielmehr sollte die Ausrichtung des Brunnens (Neigung und Streichen) die lokalen geologischen Gegebenheiten, wie z. B. die Foliationsorientierung (plastische Anisotropie), potenzielle Gesteinskontakte, vorhandene Frakturgruppen usw., berücksichtigen, um die maximale Anzahl von Klüften zu erreichen. Darüber hinaus sollte, sofern Daten verfügbar sind, die Orientierung des vorherrschenden lokalen Spannungsfeldes berücksichtigt werden (Banks et al. 1994, 1996).“

Die Förderleistung eines neu gebohrten Brunnens in kristallinem Gestein liegt üblicherweise zwischen 100 und 1.000 l/h. Trifft man jedoch auf eine größere Frakturzone, kann die Wasserversorgung deutlich höher sein. In spätpräkambrischen und phanerozoischen Sedimentgesteinen sind Förderleistungen von über 10.000 l/h keine Seltenheit, 100 l/h reichen aber in der Regel für einen typischen Haushalt aus (SGU 2008).

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